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Montag, 19. Mai 2008
The wonderful power of contrasts
chelsea farmer's club - cfc_albert

(Die CFC-Botschaft an die CFC-Nation, heute in Englisch:)
Regarding the world at large we are living in turbulent times.
The war and the tension in the Middle East, the natural catastrophes in Myanmar and in China and so on and so on...
But it also happens that compared to how Myanmar authorities are handling the disaster now, Chinese government does not look quite as useless, stubborn and outdated as it looked to some in the light of the Tibet case.
And what about Clinton and Obama?
Didn't it seem that with every day Hillary was holding up her candidacy she was about to weaken the Democrats' position as a whole?
Now it almost seems that the opposite is the case. Hillary delivering a world class fight does not only showcase this woman's outstanding determination, it also makes Barack Obama evermore battle-tested and eventually more likely to succeed against Senator McCain with every minute she is running.
An interesting year, this 2008.
By far not over yet... - But as a whole, one does get the feeling, after all, that we are on a good path.
http://www.chelseafarmersclub.de/
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Dienstag, 13. Mai 2008
Ich hab da noch nen Siegelring...
chelsea farmer's club - cfc_albert

Ich weiss, vielen von Euch geht es wie mir.
Da liegt irgendwo noch nen alter Siegelring in der Kruesselsschublade, und man weiss nie so recht, ob man ihn tragen soll oder nicht.
In meinem Fall kommt das Wappen von der muetterlichen Seite, aber das ist auch vollkommen egal... Laengst geht es beim Tragen so eines Wappenrings ja nicht mehr darum, nicht existierende Standesgrenzen kuenstlich wiederzubeleben, sondern allenthalben darum, solch ein altes Ding durch zeitweiliges Tragen auch mal zu ehren.
Trotzdem: Oft sieht son Wappenring falsch aus an der Hand eines Mannes. ... Frauen koennen natuerlich alles und noch viel mehr tragen... Maenner allerdings... - Maenner allerdings deutlich weniger.
Fuer den Mann gilt - Hand aufs Herz - doch stilvoll ernstgenommen immer noch und immer wieder die alte Ein-Schmuck-Regel. - D. h. streng genommen entweder Uhr oder Ring. - (Merke: Manschettenknoepfe zaehlen nicht als Schmuck sondern als Teil eines Kleidungsstueckes!)
Und ganz ehrlich, so sollte man es handhaben: Wenn Ring, dann keine Uhr.
Sieht auch ganz geil aus - mit sommerlich hochgekraempelten Aermeln - son bischen wie ostpreussischer Erntehelfer 1937: zupackende, sonnengefaerbte Arme und keine Uhr aber goldglitzernd an einsamen Finger ein alter Ring.
Das hat als Gesamtkonzept etwas von Freiheit bei gleichzeitiger Determiniertheit. - Interessanter und reizvoller Kontrast btw. ...
Umgekehrt natuerlich ist jede Ueberdeterminiertheit reizlos und stark irritierend. ... Uhr und Ring???... - Hmmmm... - Wer moechte schon zwei Herren gleichzeitig dienen? - ...der Zeit und der Familie? - Das ist natuerlich Quatsch. - 'Entweder oder' heisst die Devise. - Und das gilt bei Lichte betrachtet eigentlich auch fuer den Ehering...
Fazit: An welchem Finger welcher Hand Ihr den Siegelring tragt, ist sekundaer. Ist es der linke deutsche Ringfinger oder der rechte schweizer Ringfinger... oder der linke kleine Finger wie in England oder der rechte kleine Finger... so what?!... - Adelspraedikat oder nicht.... so what?!... - Einzig, liebe Freunde, wuenschen wir uns von Euch: Wenn Siegelring, dann zum Zeitablesen das Handy benutzen.
Ring oder Armbanduhr. Beides zusammen ist - streng genommen (oder auch nur ganz oberflaechlich aesthetisch) - Quatsch.
Viel Vergnuegen!
http://www.chelseafarmersclub.de/
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Montag, 12. Mai 2008
Muttertag und Traumhochzeit / Aus unseren Zeitungen
chelsea farmer's club - cfc_albert

TRAUMHOCHZEIT im SPIEGEL
"Des Mannes größter Traum ist natürlich ein richtig dickes Auto", kündigt Linda de Mol einen der Einspielfilme an, wo Christoph im Inbegriff mobiler Dämlichkeit zum Ort von Kerstins Heiratsantrag gelockt wird: einem Stadtpanzer namens "Hummer". So leicht ist der Bräutigam von heute rumzukriegen und man will gar nicht wissen, was er mit den "gleichen verrückten Ideen" meint, die beide verbänden. Etwa ganz spontan zum Shoppen in ein Outlet-Center fahren? Irre!
Da spielen also Durchschnittsdeutsche mit Durchschnittskosenamen in Durchschnittsklamotten fünf Runden um das durchschnittlichste aller Familienfeste. Mit allem, was den Mainstream so kennzeichnet: Riesige Herzen als Liebesbeweise (von Kerzen gesäumt), Riesengefühle auf Heimatfilmniveau (Jedes Töpfchen findet sein Deckelchen), Riesenbrimborium mit Kuschelrock (Seal etc.) untermalt. Dazu Zeitlupen, Herzklopfgeräusche und eine Linda de Mol in emotionaler Höchstform, die mit 44 viel siebenundzwanzigjähriger aussieht, als der Immobilienmakler und Formel-1-Fan Alex samt seiner Zukünftigen aus Bayern.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,552768,00.html

MUTTERTAG in der FAZ
Die geschäftlichen Auswüchse um den Muttertag, an dem heute die Amerikaner so teure Geschenke machen wie sonst nur an Weihnachten, hat seine Erfinderin, die 1864 in eine der angesehensten Familien Virginias hineingeboren wurde, noch zu Lebzeiten bekämpft. Schließlich wollte Anna Jarvis den Tag, der sie einst berühmt machen sollte, sogar wieder abschaffen; vergebens, wie man weiß.
Begonnen hat alles mit dem Einsatz der unverheirateten und kinderlosen Lehrerin, die im Hause ihrer Eltern lebt, für die Rechte der Frauen, die ihrer Ansicht nach unterdrückt werden, etwa, weil sie nicht wählen dürfen. Unterstützt wird Anna Jarvis von ihrer Mutter Ann, die ebenfalls politisch aktiv ist und im Jahr 1858 die Vereinigung „Mother's Work Days“ gründet, um gegen hohe Kindersterblichkeit und für bessere sanitäre Anlagen zu kämpfen. Während des amerikanischen Bürgerkriegs mobilisiert sie Geschlechtsgenossinnen und kümmert sich mit ihnen um die Verwundeten auf beiden Seiten sowie um die Annäherung der verfeindeten Lager.
...
Der feministische Ursprung des Muttertags, wie er Anna Jarvis einst vorschwebte, ist uns freilich entglitten. Und während in Deutschland 1923 der erste Muttertag gefeiert wurde, steckte man im selben Jahr im fernen Amerika seine Erfinderin ins Gefängnis, weil sie wieder einmal öffentlich dagegen protestiert hatte, dass ihre Idee in bare Münze umgeschlagen wurde. „I wanted it to be a day of sentiment, not profit“, zürnte Anna Jarvis, die einen Gedenk- nicht einen Geschenktag gewollt hatte und gegen die Blumenindustrie zahllose Prozesse führte.
Ihr Versuch, das ideelle Ereignis vor der Kommerzialisierung zu bewahren, blieb freilich erfolglos. Am Ende verlor Anna Jarvis in dem aussichtslosen Feldzug ihr gesamtes Vermögen und starb 1948 in einem Altenheim, arm und vergessen. Sie hat nie erfahren, dass die Kosten für ihren Aufenthalt dort ebenjene übernahmen, die sie die letzten zwanzig Jahre ihres Lebens erbittert bekämpft hatte, und die ihr doch so viel zu verdanken haben: die Blumenhändler.
http://www.faz.net/s/Rub4521147CD87A4D9390DA8578416FA2EC/Doc%7EE072768C3721D4E0083761A50560A77E3%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html?rss_feuilleton
http://www.spiegel.de/
http://www.faz.net/
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Mittwoch, 7. Mai 2008
Das Zentrum der Welt
chelsea farmer's club - cfc_albert

Uhren sind ein langweiliges, ein grauenvolles, ein ermuedendes Thema.
Es gibt Leute, die denken den ganzen Tag an nichts anderes. Die druecken ihre Nasen platt an Juwelierauslagen, die traeumen von dem noch teureren, noch exklusiveren Ding, die 'sammeln' Uhren sogar und doch fallen sie meist nur auf das platte Marketing einer froehlich boomenden Branche herein.
Luxusuhren sind im Trend. Im letzten Jahr haben sich alle nach den Big Bangs von Hublot die Finger geleckt und in diesem Jahr ziehren sie schon das Handgelenk jedes zweiten Aufschneiders und Angebers - und das bei Einstiegspreisen ab 10.000 Euro fuer die lustigen Dinger.
Wir sagen: Liebe Freunde, das muss nicht sein. Diesem ganzen Quatsch, dieser unseeligen Hysterie, kann man leicht entkommen.
Man muss sich dazu nur eine schlichtschoene Stahl-Rolex zulegen - oder praktischerweisem dem Onkel oder Vater son altes Ding in einem gluecklichen Moment abschwaetzen - und das Thema 'Uhr' ist fuer alle Tage erledigt.
Rolex ist die Quintessenz des mechanischen Zeitmesseres.
Vor genau 100 Jahren - 1908 - hat der Deutsche Hans Wilsdorf die Marke 'Rolex' in London registrieren lassen. Der eingaengige Name ist ein Phantasieprodukt Wilsdorfs und der Legende nach entstammt er der Kombination von 'Rolls Royce' und der in England damals sehr bekannten Uhrenmarke 'Timex'.
Schon mit dieser gewagten Wortschoepfung und der nicht weniger unbescheidenen fuenfzackigen Krone als Signet holten Wilsdorf und sein Partner Davis zu einem grossen und grossmauligen Wurf aus, der ihnen voll und ganz gelingen sollte.
Hundert Jahre spaeter ist die Marke laengst, laengst Synonym geworden fuer internationales Angebertum und hoechste mechanische Zuverlaessigkeit.
Rolex ist der Fixstern - das Normal-Null, an dem sich alles im Markt messen muss - Greenwich Mean Time so to say im Kosmos der Eitelkeit und Zeitmessung.
Laengst hat diese Marke, die ebenso positive wie negative (negative moglicherweise noch staerker) Assoziationen weckt, sich aus eindeutiger Bedeutungszuweisung befreit. Laengst hat diese Marke sich selbst transzendiert, und laengst steht sie fuer alles, was wuenschenswert und widerlich ist am Uhrenmarkt, gleichermassen.
Laengst ist Rolex zum Zentrum aller Luxusmaerkte in unserer globalen Luxuskultur geworden.
Und das auf bierernste, biedere und froehlich ironische Weise zugleich.
Do not look any further, Reisender! - Hier bist Du angekommen. Hier bist Du zuhause.
Niemand braucht jemals etwas anderes als eine Rolex.
Genauso, wie niemand jemals irgendwo anders zu leben braucht, als in Manhattan.
Im Zentrum kommt die Seele zur Ruhe. Man weiss, man braucht nirgendwo anders hin.
http://www.rolex.com/
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Montag, 5. Mai 2008
Kurze Socken, weisses Stachelbein - Unser Mann Boris geht an Bord
chelsea farmer's club - cfc_albert

Wir haben aufs richtige Pferd gesetzt: Unser Mann Boris Johnson ist Buergermeister von London!
Der Amateur, Weltenbuerger, Nachfahre des Tuerken Kilic Ali (Ali the Sword), Clown, Journalist und Entertainer hat Ken Livingstone im Rathaus der englischen Hauptstadt abgeloest.
Grossartig. - Ein Mann, der bislang keine allzu grossen Konzessionen an den Massengeschmack machen musste. Ein Mann, der seine froehlichen Spleens laut lachend und mit Vollgass faehrt - wie nen alten RangeRover die Treppen direkt zur Oper hoch... - ohne Ruecksicht auf vorsichtige Warner oder missgelaunt neidische Kritiker.

Mayor Boris - das ist fuer den Augenblick erstmal der strahlende Sieg von Vollgas-Persoenlichkeit und lustigem Selbstbewusstsein ueber altersstarre Angstneurosen der Berufspolitik.
Mit der Wahl von Johnson zum Mayor stellen sich die Londoner ein erstklassiges Zeugnis aus.
Wir danken allen, die es moeglich gemacht haben.
http://www.boris-johnson.com/
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Donnerstag, 17. April 2008
Deutschland, Deine Grossen
chelsea farmer's club - cfc_albert

Deutschland ist ein schoenes Land. Deutschland ist ein gutes Land.
Unsere Besten sind richtig gut. Sie sind echt, sie sind sie selbst.
Zu den besten der Grossen... - Zu den groessten unserer Besten gehoert zweifelsohne Helmut Josef Michael Kohl.
Gradlinig, echt. Ein guter Kerl.
Kanzler Kohl, der uns damals mit seinem grossen Herz - und ganz der Gefuehlsmensch - die von ihm selbst so clever eingefaedelte Wiedervereinigung derart gruendlich vermasselt hat.
Musste Kohl wirklich so gnadentrunken und sentimental seinem Volk diese 'bluehende Landschaften' versprechen und musste er uns die Wiedervereinigung wirklich schenken? - ...aus Verpflichtung des guten Vaters an sein gutes Volk?
Konnte er damals wirklich keine 'Blood, Sweat and Tears'-Rede halten... "die Wiedervereinigung wird schwer, wir muessen alle anpacken, das werden harte Jahre, aber am Ende werden wir es schaffen"?
Musste er tatsaechlich Deutschland die Vision und Energie nehmen, um uns sein Geschenk zu machen, das uns quaengelnd, bequem und ungeduldig werden liess?
Die Antwort ist: JA, er musste.
Denn Kohl, der Gute und Liebe, ist ein Gemuetsmensch durch und durch.
Ihm und seiner lieben Maike Richter wuenschen wir von ganzem Herzen alles Gute.
Dem grossen Kanzler aller Deutschen rufen wir bewegt aus Ost- und West-Berlin nochmal ein "Helmut, Helmut, Helmut" zu.
Du konntest nicht anders. Du bist wer du bist. Wir moegen Dich.
Schoen, dass Du Dir den Lebensabend goennst, der zu Dir passt, Du grosser Gefuehlsmensch.
Wir moegen Dich, Helmut.
Du bist und bleibst nen guter Kerl, Du Bursch aus Oggersheim.
http://www.chelseafarmersclub.de/
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Donnerstag, 10. April 2008
Breaking News: Chelsea Farmer's Club backs Boris Johnson in London mayoral race
chelsea farmer's club - cfc_albert

Fuer unser London nur das Beste: Unser Mann Boris Johnson!
Das ist die Devise. Damit unterstuetzen wir Boris Johnson in seinem aussichtsreichen Wahlkampf zum Buergermeister von London.
Deine Werte sind gute Werte, Boris! - Und Deine Haare sind schoene Haare!
Glueck auf, Boris, Jung, dat machst Du!
Glueck auf!
(... ganz der junge Peter Ustinov - unglaublich...)
http://www.backboris.com/
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Freitag, 4. April 2008
Skandal!!! - Berliner Untergrundflegel biedert sich dem Chelsea Farmer's Club an
chelsea farmer's club - cfc_albert
Als Trash-Popper in unserer schoenen Stadt beruehmt geworden kehrt Jason Charles Beck a.k.a 'Gonzales' im April fuer einen Abend gelaeutert aus Paris zurueck, um ein bischen grosse Welt und Leichtigkeit an die Spree zu bringen.
Wir sagen: Sagenhaft, Du Sauhund! - Warum nicht gleich so?!!! - Das ist jetzt genau unsere Musik.
Also: Am 17.April spielt Gonzo in der Volksbuehne. - Karten kaufen und kommen!!!
Unser Lieblingslied in obigem Gonzplayer ist uebrigens Nr.3 'Slow Down' ....
Legendaere Lyrics...
"...yes i love you but i hate you ....
so i walk out then i come back through this great revolving door -
all for wrong - what a painful pair..."
Album kaufen!!!
Sagenhaft. Grosse Klasse.
Wir sehn uns.
http://www.myspace.com/gonzpiration
http://www.gonzpiration.com/
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Freitag, 4. April 2008
3.CFC-Geburtstag Teil 2! Viertel vor halb Donnerstag, aber etwas später...
chelsea farmer's club - lord helmchen iii

Ohne Worte. 1000 Dank an: Conrad, Jens, Albert, Franzi, Donata, Bene, Lena, Henning, Caroline, Antonia, Anna, Katharina, Ali, Sven&Kay, Bernadette, Marc, Marie, Katharina-Maria, Christian, Serena, Olli&Gregor&Micha, Christiane, Mariella, Götz, Victoria.........













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Ein Abend im Chelsea Farmer's Club....
chelsea farmer's club - cfc_albert

















Ein legendaerer Abend in beinahe 'andachtsvoller' Entspannung....
Herzlichen Dank an alle, die da waren! - Und natuerlich besonders herzlichen Dank an die beste Band der Welt "LENNY & THE GANG"!
So geht's weiter.
http://www.chelseafarmersclub.de/
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